Das gibt's News.

Hier finden Sie Neuigkeiten über unser Unternehmen bzw. den Zinshausmarkt in Österreich. Falls Sie Fragen haben oder genauere Infos brauchen, kontaktieren Sie uns! Mathias Miller-Aichholz ist für unsere Kommunikation zuständig und steht Ihnen immer gerne zur Verfügung.

Zinshausmarkt in Österreich steuert auf neues Rekordergebnis zu

Der österreichische Zinshausmarkt hat sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 deutlich nach oben entwickelt: Die bundesweiten Verkäufe stiegen nach Volumen um 11,65 %, nach Transaktionen um 12,3 %. Die wichtigsten Käufergruppen sind gewerbliche und private Investoren sowie Privatstiftungen. Wir rechnen für das laufende Jahr mit 15 % Marktanteil und haben uns somit vier Jahre nach der Gründung unter den wichtigsten Zinshausmaklern etabliert. Wir gaben gestern, 13. 10. 2016, bei unserer Herbst-Medienkonferenz unsere neuesten Recherche-Ergebnisse bekannt. Mit dabei waren unsere drei Geschäftsführer Gerhard Hudej (Mitte), Andreas G. Gressenbauer (Salzburg, links) und Roman Streicher (Steiermark, rechts) sowie unsere Beiräte Rainer Beckerhinn (ganz links) und Heinz Schinner (ganz rechts).

Geschäftsführung und zwei Beiräte von Hudej Zinshäuser

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 wechselten in Österreich Zinshäuser im Wert von rund 901 Mio. Euro den Eigentümer. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es rund 807 Mio. Euro gewesen. Das entspricht einer Steigerung des Transaktionsvolumens um rund 94 Mio. Euro oder 11,65 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2015. Die Transaktionsanzahl stieg um 12,3 % von 340 auf 382 Liegenschaften.

Die gewerblichen Marktteilnehmer dominieren sowohl auf der Käufer- als auch auf der Verkäuferseite. Darunter sind vor allem Entwickler und Händler zu verstehen. Ihnen sind auf der Verkäuferseite 141 Transaktionen mit einem Volumen von rund 455 Mio. Euro zuzurechnen (50,5 % des Transaktionsvolumens und 36,9 % der Transaktionsanzahl), auf der Käuferseite repräsentieren sie  222 Transaktionen mit einem Volumen von 539 Mio. Euro (60 % des Transaktionsvolumens, 58 % der Transaktionsanzahl). Zweitwichtigste Gruppe sind die Privatpersonen. Diese verkauften 196 Liegenschaften um zusammen 255 Mio. Euro, das sind 28,3 % des Transaktionsvolumens und 51,3 % der Transaktionsanzahl. Käuferseitig stehen die Privatinvestoren für 124 Liegenschaften mit einem Wert von 165 Mio. Euro (18,3 % des Volumens und 32,5 % der Anzahl). Institutionelle wie Banken und Versicherungen liegen in der Gruppe der Verkäufer mit deutlichem Abstand auf Rang drei (30 Objekte, 138 Mio. Euro, 15,3 % des Volumens, 7,9 % der Anzahl), dahinter rangieren die Stiftungen (15 Objekte, 53 Mio. Euro, 5,9 % des Volumens, 3,9 % der Anzahl). Auf der Käuferseite belegen die Institutionen (19 Objekte, 66 Mio. Euro, 7,3 % des Volumens, 5,0 % der Anzahl) nach den Stiftungen (17 Objekte, 132 Mio. Euro, 14,6 % des Volumens, 4,5 % der Anzahl) den vierten Rang. Das heißt, dass der Zinshausmarkt für die institutionellen Investoren vergleichsweise geringe Bedeutung hat, während er für private und gewerbliche Anleger sowie für Stiftungen trotz gesunkener Renditen nach wie vor interessant ist. In Wien gelten je nach Lage 2 – 3,5 % als akzeptabel. Die meisten Investoren gehen davon aus, dass durch die weiterhin zu erwartende Steigerung der Substanzwerte der Kauf eines Zinshauses nach wie vor ein gutes Geschäft ist.

Unter den Bundesländern führt die Hauptstadt Wien den Zinshausmarkt mit großem Abstand an: Hier gab es im ersten Halbjahr 2016 208 Transaktionen und ein Marktvolumen von 655 Mio. Euro. Zweitwichtigstes Bundesland des bisherigen Zinshausjahres ist Salzburg mit einem herausragenden Volumen von rund 90 Mio. Euro. Hier ist Hudej Zinshäuser dominierender Marktführer unter den Maklern. An dritter Stelle folgt Niederösterreich mit Transaktionsumsätzen in der Höhe von rund 49 Mio. Euro. Die weitere Reihung lautet Tirol (34 Mio.), Steiermark (30 Mio.), Oberösterreich (25 Mio.), Kärnten (14 Mio.), Vorarlberg (4 Mio.) und Burgenland (0,6 Mio.)

Sehr deutlich zeigt sich das Bedürfnis von Privatstiftungen, durch Zinshausinvestments Vermögen langfristig zu sichern. So haben im ersten Halbjahr 2016 beispielsweise in Salzburg drei Stiftungen allein knapp 60 Mio. Euro investiert und damit zwei Drittel des Transaktionsvolumens verursacht. Mit über 90 Mio. Euro Transaktionsvolumen in den ersten sechs Monaten 2016 ist Salzburg der große Ausreißer unter den Bundesländern. Das sind über 30 Mio. Euro mehr als im ganzen Jahr 2015.

Wir werden 2016 das beste Geschäftsjahr seit der Gründung im Jahr 2012 verzeichnen. Hudej Zinshäuser stieg somit innerhalb von vier Jahren zu einem der führenden Zinshausmakler Österreichs auf.  Für das laufende Jahr rechnen wir mit einem begleiteten Transaktionsvolumen von rund 300 Mio. Euro. Bei einem geschätzten Marktvolumen 2016 von rund 2 Mrd. Euro entspricht das einem Marktanteil von rund 15 %. Unser Team umfasst 20 Personen, bestehend aus Mitarbeitern, Partnern und Beiräten. Mit Juli 2016 haben wir unsere Zentrale in Wien an eine neue Adresse verlegt. Der Standort befindet sich jetzt in der Mariahilfer Straße 1b, gegenüber dem Museumsquartier.

18.10.2016