Das gibt's News.

Hier finden Sie Neuigkeiten über unser Unternehmen bzw. den Zinshausmarkt in Österreich. Falls Sie Fragen haben oder genauere Infos brauchen, kontaktieren Sie uns! Mathias Miller-Aichholz ist für unsere Kommunikation zuständig und steht Ihnen immer gerne zur Verfügung.

ZINSHAUSMARKT IN DEN BUNDESLÄNDERN ZIEHT AN

Der Wiener Zinshausmarkt boomt bekanntlich. Doch wie groß ist eigentlich das Interesse an Zinshäusern in den Bundesländern? "Die Nachfrage steigt", sagt Zinshausmakler Gerhard Hudej, Vorstand der Hudej Zinshausmakler GmbH. "Grundsätzlich interessieren sich die meisten Investoren nur für Wien. Viele sagen aber auch: Wenn es etwas Interessantes in Linz, Graz oder Salzburg gibt -gerne." Laut Hudejs Erhebungen gab es 2012 demnach in allen Bundesländern zusammen ein Volumen von rund 130 Millionen €bei rund 130 Transaktionen. Im Vergleich mit 2011 bedeutet das eine Verdoppelung der Transaktionsanzahl und eine Steigerung um rund 70 Prozent beim Volumen.

Viel Luft nach oben

Die wichtigste Zinshausstadt der Bundesländer ist Graz mit circa 25 Prozent Marktanteil (mehr als 35 Transaktionen), gefolgt von Linz mit circa 15 Prozent (mehr als 20 Transaktionen) und Salzburg mit circa neun Prozent (mehr als zehn Transaktionen). Zum Vergleich: In Wien gibt es jährlich rund 500 Transaktionen. Hudej: "Was die Transaktionszahl betrifft, galt für die Bundesländer immer rund zehn Prozent von Wien als Maßstab. Das ist bereits wesentlich gestiegen." Hudej schätzt, dass derzeit in allen Bundesländern zusammen circa 300 Häuser mit einem Volumen von rund 300 Millionen € zu haben sind. "Das Angebot steigt mit den Interessenten." Aber auch Orte wie Wels, Steyr, Wiener Neustadt und andere steigen laut Hudej in der Aufmerksamkeit einiger Investoren, wenngleich die Häuser hier natürlich kleiner sind.

Betrachtet man die Anzahl der Käufer in den Bundesländern, so halten sich Unternehmen und Privatpersonen ungefähr die Waage. Vor allem Versicherungsgesellschaften, Privatstiftungen und Privatpersonen treten als Investoren auf. Unter den Verkäufern überwiegen die Privatpersonen mit 70 Prozent, gefolgt von Banken und professionellen Immobilienbesitzern. Zum Vergleich: In Wien dominieren bei den Käufern zu 70 Prozent institutionelle und gewerbliche Investoren. Den Verkäufermarkt teilen sich zu jeweils 50 Prozent private und institutionelle Eigentümer - jeweils gemessen an der Transaktionsanzahl.

Auch bei den Hauspreisen gibt es im Vergleich der Bundesländer zum Wiener Zinshausmarkt große Unterschiede. "In Wien ist es schwer, ein Zinshaus unter zwei Millionen € zu finden. In den Bundesländern ist es schwer, ein Haus über zwei Millionen € zu finden", rechnet Hudej vor. "Viele unterschätzen den Markt beim ersten Verkaufsangebot. Da passieren viele Fehler - vor allem bei der Preiseinschätzung."