Das gibt's News.

Hier finden Sie Neuigkeiten über unser Unternehmen bzw. den Zinshausmarkt in Österreich. Falls Sie Fragen haben oder genauere Infos brauchen, kontaktieren Sie uns! Mathias Miller-Aichholz ist für unsere Kommunikation zuständig und steht Ihnen immer gerne zur Verfügung.

ZINSHÄUSER QUER DURCH ÖSTERREICH

Die österreichischen Bundesländer werden als Zinshausmarkt einigermaßen unterschätzt. Der Grund liegt wohl am Hype der in Wien nicht enden will und neben dem alles zur Nichtigkeit verblasst, was nicht ebenso spektakulär aussieht. Im vergangenen Jahr lag das Transaktionsvolumen in der Bundeshauptstadt um 15 Prozent höher als in den Jahren davor – und das obwohl die eigentliche Zahl der Transaktionen zurückging. In absoluten Zahlen ist zwar der Markt in den Bundesländern – verglichen mit der Bundeshauptstadt – immer noch sehr überschaubar, aber das hat auch Vorteile für Investoren. Zumal die Zinshäuser in Landes- und Bezirksstädten weitaus günstiger sind, als in Wien, wo die Preise in einigen Bezirken um bis zu 20 Prozent in den vergangenen zwölf bis achtzehn Monaten zugelegt haben. „Innerhalb des Gürtels sind die Mindestpreise ebenfalls angestiegen“, erklärt Eugen Otto, Geschäftsführer der Dr. Eugen Otto GmbH: „Unter 1.200 Euro pro Quadratmeter gibt es keine Häuser mehr.“ Der Durchschnittspreis eines Zinshauses liegt in Wien bei rund 1,6 Millionen Euro.

Relativ großes Angebot

Daher bieten die Bundesländer als Zinshausmarkt durchaus ihre Vorteile – vor allem für Käufer, die nicht das Budget für ein Wiener Zinshaus haben, aber die entsprechende Sicherheit und den erzielbaren Ertrag für ihr Vermögen suchen. Dabei steht ihnen eine recht umfangreiche Auswahl zur Verfügung. Gerhard Hudej, Geschäftsführer der Hudej Zinshausmakler GmbH, schätzt das Volumen der derzeit in den Bundesländern insgesamt angebotenen Zinshäuser auf rund 300 Millionen Euro – fast gleich hoch wie in Wien. „Dazu kommen noch jene potenziellen Verkäufer, die ihr Haus nicht aktiv anbieten, aber bei einem entsprechenden Preis zum Verkauf bereit wären“, erklärt Hudej.

Institutionelle und private Käufer

Die Objekte in den Bundesländern sind in der Regel kleiner und oft weniger prächtig als in Wien. Aber sie bieten zum Teil höhere Renditen und ebenso große Sicherheit für das Kapital. Zu den Käufern zählen zum Teil auch Personen, die aus dem jeweiligen Bundesland stammen und daher ein Naheverhältnis zu diesem haben – unabhängig davon, ob sie noch dort leben oder zwischenzeitlich nach Wien übersiedelt sind. Betrachtet man die Anzahl der Käufer, so halten sich Unternehmen und Privatpersonen ungefähr die Waage. Vor allem Versicherungsgesellschaften, Privatstiftungen und Privatpersonen treten als Käufer auf. Unter den Verkäufern überwiegen die Privatpersonen mit 75 Prozent, gefolgt von Banken und professionellen Immobilienbesitzern.

Graz vor Linz

Die wichtigste Zinshausstadt der Bundesländer ist die steirische Landeshauptstadt Graz mit ca. 25 Prozent Marktanteil (2012: über 35 Transaktionen), gefolgt von Linz mit ca. 15 Prozent (2012: über 20 Transaktionen). Von den restlichen 60 Prozent entfällt nur etwas mehr als die Hälfte auf Landeshauptstädte, fast ebenso viele Transaktionen gab es allerdings auch in anderen urbanen Gemeinden der Bundesländer, wie zum Beispiel in Wr. Neustadt, Steyr, Villach oder Wels.

Den wahren Wert kennen

Rund ein Drittel der Objekte wird von Privat an Privat verkauft. Gerhard Hudej warnt hier vor zu schneller Preisbewertung seitens der Verkäufer: „Der wahre Wert eines Hauses wird oft falsch eingeschätzt – aus einem einfachen Grund: Die meisten Eigentümer kennen den Markt zu wenig. Der Wert eines Hauses hängt wesentlich von den spezifischen Bedürfnissen der betreffenden Käufer ab. Sucht jemand aus persönlichen Motiven ein Objekt mit ganz bestimmten Kriterien, so ist er bereit, mehr zu bezahlen als ein neutraler Investor. Es ist daher immens wichtig, möglichst alle Interessenten zu kennen, die aktuell am Markt suchen.“