Das gibt's News.

Hier finden Sie Neuigkeiten über unser Unternehmen bzw. den Zinshausmarkt in Österreich. Falls Sie Fragen haben oder genauere Infos brauchen, kontaktieren Sie uns! Mathias Miller-Aichholz ist für unsere Kommunikation zuständig und steht Ihnen immer gerne zur Verfügung.

ZAHL DER ZINSHÄUSER SINKT, PREISE STEIGEN

Wien. Seit Jahren steigen die Preise von Zinshäusern schneller als die Mieten. Das schlägt sich in stetig sinkenden Renditen nieder (siehe Grafik). Fand man im Jahr 2001 noch Häuser in guten Lagen, die im ersten Jahr fünf Prozent Mietrendite abwarfen, und solche in Randlagen, die mit acht Prozent rentierten, so erhält man im Zentrum derzeit oft nicht einmal mehr zwei Prozent, wie der EHL-Zinshausmarktbericht zeigt. Sechs Prozent gibt es fast nirgends mehr. Das tut der Nachfrage keinen Abbruch. Denn die Alternativen sind rar. Auch die Sparzinsen sind im Keller. Da findet man ein Investment, das drei Prozent abwirft, attraktiv. Auch wenn es diese drei Prozent nicht bar auf die Hand gibt. Es handelt sich um die Nettomiete des ersten Jahres, gemessen am Kaufpreis ohne Nebenkosten. Berücksichtigt man, dass zum Kaufpreis noch weitere Kosten in der Gegend von zehn Prozent dazukommen (für Makler, Notar, Grundbucheintragungsgebühr, Grunderwerbssteuer etc.), drückt das die Rendite. Auch können in den Folgejahren etwaige Erhaltungskosten zu Buche schlagen, die höher ausfallen als die jährliche Mieterhöhung. Schließlich muss man die Einkünfte versteuern. Wer einen Kredit aufnimmt, spart zwar Steuern (weil er die Zinsen absetzen kann), er geht aber auch das Risiko ein, dass die Zinsen den Mieten davonlaufen.