Das gibt's News.

Hier finden Sie Neuigkeiten über unser Unternehmen bzw. den Zinshausmarkt in Österreich. Falls Sie Fragen haben oder genauere Infos brauchen, kontaktieren Sie uns! Mathias Miller-Aichholz ist für unsere Kommunikation zuständig und steht Ihnen immer gerne zur Verfügung.

Was zeichnet den guten Makler aus?

Die wichtigste Aufgabe des Maklers besteht darin, den richtigen Käufer mit dem richtigen Verkäufer zusammenzubringen. So einfach dies klingt, so komplex ist es in der Praxis. Denn nur ein Makler, der den Markt bis ins Detail kennt, kann diese Anforderung erfüllen. Er muss wissen, welche Akteure mit welchen Bedürfnissen zu einem bestimmten Zeitpunkt am Markt präsent sind – um jene zusammenzubringen, bei denen sich Angebot und Nachfrage optimal treffen. Der Makler, dem dies gelingt, bringt seinen Klienten auf beiden Seiten den größtmöglichen Nutzen. Alle weiteren Themen, wie beispielsweise bauliche, rechtliche und finanzielle Fragen sind Sache für Spezialisten – mit dem Maklerberuf haben sie nur am Rande zu tun.

Spezialist schlägt Generalist
Ein wichtiges Qualitätskriterium ist die Spezialisierung des Maklers in einem bestimmten Bereich. Spezialisten können sich intensiver mit dem jeweiligen Markt beschäftigen, wissen früher als andere über Entwicklungen Bescheid und können schneller darauf reagieren. Denn wer sich ganz auf ein bestimmtes Thema konzentriert, ist auf dem betreffenden Gebiet meist besser als ein Generalist. Der 100-Meter-Läufer wird in seiner Spezialdisziplin den Zehnkämpfer in aller Regel übertrumpfen.

Makler oder auch Investor?
Wichtig für potenzielle Klienten ist auch die Frage, ob der jeweilige Makler ausschließlich als solcher oder auch als Investor auftritt. Letzteres birgt die Gefahr, dass er selbst Interesse am Kauf oder Verkauf einer Liegenschaft hat und so zur Konkurrenz für den eigenen Klienten wird. Beim reinen Makler bleibt dieser Interessenskonflikt aus, da er nicht für den Eigenbedarf arbeitet.

Gefahr durch das Internet?
Die Antwort auf die Frage, ob das Internet den Maklerberuf gefährde, hängt davon ab, wie man die Aufgaben des Maklers definiert. Wenn man sie nur darin sieht, Angebote großflächig zu streuen, in der Hoffnung, einer der vielen Kunden da draußen werde schon anbeißen, dann ja. Jener Makler aber, der sich Tag für Tag akribisch mit dem Markt beschäftigt, sein Netzwerk laufend ausbaut und die Präferenzen der einzelnen Marktteilnehmer kennt, braucht das Internet nicht zu fürchten.

13.07.2017