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Hier finden Sie Neuigkeiten über unser Unternehmen bzw. den Zinshausmarkt in Österreich. Falls Sie Fragen haben oder genauere Infos brauchen, kontaktieren Sie uns! Mathias Miller-Aichholz ist für unsere Kommunikation zuständig und steht Ihnen immer gerne zur Verfügung.

Private Akteure dominieren den Zinshausmarkt

Private und gewerbliche Investoren sichern sich oft die besten Objekte, weil sie schneller zuschlagen. Große institutionelle hingegen bremsen sich durch langwierige interne Entscheidungsprozesse teilweise selbst aus.

Sowohl käufer- als auch verkäuferseitig zeigt sich deutlich: Privatleute, Stiftungen und gewerbliche Investoren bestimmen das Marktgeschehen. Sie können Entscheidungen schneller und unabhängiger treffen als institutionelle, die Vorstand bzw. Aufsichtsrat einbinden müssen. So gingen 95 % aller Verkäufe sowie 93 % aller Käufe 2015 aufs Konto der Privatleute und des Immobiliengewerbes. Die Institute waren hingegen für nur 4 % der Verkäufe und 6 % der Käufe verantwortlich. Das Verhältnis verschiebt sich zwar etwas zugunsten der institutionellen, wenn man das Transaktionsvolumen statt der Anzahl betrachtet: Hier sind institutionelle Investoren mit rund 28 % aber immer noch weit hinter den privaten und gewerblichen, die für rund 70 % des Transaktionsvolumens verantwortlich zeichneten. Der Vorteil der privaten und gewerblichen sind die kürzeren Entscheidungswege. Wir haben letztes Jahr mehrmals erlebt, dass vermögende Privatleute großen Instituten attraktive Objekte wegschnappten. Der Anlagedruck bei den institutionellen Investoren ist groß – gleichzeitig stehen interne Entscheidungsprozesse dem eigenen Erfolg im Weg. Hier stecken die börsenotierten Institute in einem Dilemma gegenüber ihren Anlegern.

01.06.2016