Österreichische Zinshäuser: gut für Anleger und Mieter

Die Covid-19-Pandemie hat einmal mehr die Qualität des Zinshauses als Wertanlage bewiesen. Während die meisten Aktienkurse herbe Rückschläge erlitten und es auf den Börsen teilweise bis heute turbulent zugeht, erweist sich der Zinshausmarkt als felsenfest. Die Finanzmärkte haben sich zwar zwischenzeitlich erholt, doch die Angst vor neuerlichen Einbrüchen ist berechtigterweise gegeben. Angesichts eines börsennotierten Unternehmens, das Milliardenvermögen erschwindelte (Wirecard) und einer heimischen Bank, die hunderte Millionen vernichtete (Commerzialbank), wissen Zinshaus- Investoren, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Enormes Marktvolumen
Mit zunehmender Normalisierung des Alltags nach dem Covid-Lockdown steigt am Zinshausmarkt die Nachfrage wieder deutlich an. Die Preise hielten sich stabil auf hohem Niveau bzw. steigen teilweise weiter. Das Marktvolumen in den Monaten Jänner bis Juli 2020 betrug annähernd eine Milliarde Euro und erreichte damit den Wert des Vorjahres –trotz Corona. Die hohe Sicherheit des Zinshauses als Wertanlage, gepaart mit vernünftigen Erträgen, ist für viele Anleger alternativlos.

Vermögen suchen Veranlagung
Dabei ist zu betonen: Ein florierender Zinshaus-Markt sorgt für die Bereitstellung lebenswerten Wohnraums zu marktkonformen Konditionen und erfüllt damit einen unverzichtbaren gesellschaftspolitischen Zweck. In den ersten sechs Monaten 2020 gab es bereits spektakuläre Transaktionen: Privatstiftungen österreichischer Industrieller haben 50 Mio. bzw. 100 Mio. Euro in Zinshäuser investiert. Auch für den weiteren Verlauf des Jahres 2020 erwartet die Hudej Zinshäuser Gruppe rege Nachfrage. Es gibt nach wie vor hohe Liquidität, die nach sicherer Veranlagung sucht. Investoren, die sich aufgrund der Corona-Krise im ersten Halbjahr zurückgehalten haben, werden versuchen, Versäumtes nachzuholen. Institutionelle Anleger aus Deutschland zeigen ebenfalls verstärkt Interesse an österreichischen Zinshäusern, besonders an Neubauprojekten. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Wien, aber auch die Landeshauptstädte werden ernst genommen. Was zählt, sind Rendite und die Nachhaltigkeit der Mieten.

 

 

21.10.2020