Das gibt's News.

Hier finden Sie Neuigkeiten über unser Unternehmen bzw. den Zinshausmarkt in Österreich. Falls Sie Fragen haben oder genauere Infos brauchen, kontaktieren Sie uns! Mathias Miller-Aichholz ist für unsere Kommunikation zuständig und steht Ihnen immer gerne zur Verfügung.

Family Offices gewinnen als Investoren an Bedeutung

Der Zinshausmarkt in Österreich bleibt in Bewegung. Derzeit besonders auffallend: Alle Investorengruppen sind wieder aktiv – sowohl gewerbliche und institutionelle Käufer als auch Stiftungen und Familiengesellschaften. Vor allem jene Anleger, die Vermögen langfristig sichern wollen, setzen weiterhin auf Immobilien.

Der Sinkflug der Bankzinsen zeigt Auswirkungen am Zinshausmarkt. Derzeit treten alle Investorengruppen wieder aktiv am Markt auf. Das gab es in dieser Intensität schon einige Jahre nicht mehr. Institutionelle Investoren beispielsweise agierten 2012 bis 2013 eher zurückhaltend – seit 2014 treten sie wieder vermehrt als Käufer auf.

Auch wohlhabende Privatleute, Familiengesellschaften (Family Offices) sowie Stiftungen nutzen verstärkt die Möglichkeit, ihr Vermögen in österreichischen Zinshäusern langfristig sicher anzulegen. Bei diesen Investoren spielt die Anfangsrendite eine untergeordnete Rolle, solange andere Rahmenbedingungen wie Lage, Potenzial und Substanz stimmen. Wir beraten laufend wohlhabende Familien und kennen daher deren Bedürfnisse: Ihnen geht es darum, Vermögen für kommende Generationen zu sichern – schließlich handelt es sich oft um Werte, die auch über Generationen und mit großem Fleiß aufgebaut wurden. Außerdem spielen bei dieser Investorengruppe Vertrauen und Diskretion eine ganz wesentliche Rolle. Da soll kein Kauf an die große Glocke gehängt werden.

Wir beobachten außerdem erstaunliche regionale Emotionen: Ein Salzburger oder Grazer privater Investor hat lieber einen Ansprechpartner, der selbst in der jeweiligen Stadt zuhause ist. Daher betreiben wir in Wien, Graz und Salzburg eigene Büros. Die Märkte in Salzburg und Graz sind vom Volumen her nicht mit Wien zu vergleichen, aber für Investoren dennoch interessant. In Graz kann man in zentralen Lagen im Schnitt mit 3,5 bis 4 % rechnen, außerhalb der Innenstadt mit 4 bis 6 %. In der Stadt Salzburg liegen die Anfangsrenditen bei 2,5 bis 3 %.

Die Preise in Wien haben ein Niveau erreicht, das langfristige Investitionen bevorzugt. Für klassische Händler bzw. Parifizierer sind die Bedingungen schwieriger geworden: Kurzfristige Preissteigerungen sind schwer zu realisieren, und für Entwicklung mit anschließendem Wohnungsverkauf sind die Spannen teilweise zu gering.

14.09.2015