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Das barocke Zinshaus

Definitionsgemäß ist jede Immobilie ein Zinshaus, die aus mehreren langfristig zu mietenden Wohnungen besteht. Heute gibt es in Österreich noch viele Liegenschaften, die in der Epoche des Barock erbaut wurden und als Zinshaus in diesem Sinne genutzt werden. Es ist daher interessant, sich die Entstehungsgeschichte dieser Häuser näher anzusehen.

Der Barock fällt in den Zeitraum von 1575 bis 1770. Seine Abschnitte sind Frühbarock (bis ca. 1650), Hochbarock (ca. 1650–1720) und Spätbarock oder Rokoko (ca. 1720–1770). Die Habsburger-Monarchie genoss zu jener Zeit europaweit Ansehen und Bedeutung. Naheliegenderweise lag dem Herrscherhaus viel daran, seine Macht in Österreich zu demonstrieren und zu festigen – dazu dienten unter anderem die Förderung der Kirche, des Adels und der Kultur, die alle folglich eine Hochblüte erlebten.

So entstanden zu jener Zeit zahlreiche repräsentative Immobilien. Neben Kirchen sowie Regierungsgebäuden der Monarchen wurden auch zahlreiche private Schlösser, Palais sowie kulturell und gewerblich genutzte Liegenschaften errichtet. Heute beherbergen viele von ihnen in restaurierter bzw. umgewandelter Form Mietwohnungen, sind also funktional gesehen Zinshäuser.

Der wesentliche gesellschaftliche Unterschied zur Gründerzeit wird deutlich, die etwa hundert Jahre nach dem Ende des Barock ihren Höhepunkt erreichte: Im Barock waren das Herrscherhaus, der Adel und die Kirche hauptsächlich für die rege Bautätigkeit verantwortlich – in der Gründerzeit stand vor allem das auftstrebende Bürgertum im Mittelpunkt des Geschehens.

13.07.2017