Das gibt's News.

Hier finden Sie Neuigkeiten über unser Unternehmen bzw. den Zinshausmarkt in Österreich. Falls Sie Fragen haben oder genauere Infos brauchen, kontaktieren Sie uns! Mathias Miller-Aichholz ist für unsere Kommunikation zuständig und steht Ihnen immer gerne zur Verfügung.

DAS 100 MILLIONEN-INTERESSE

Wien. Laut Prognose der Hudej Zinshausmakler GmbH soll der Zinshausmarkt in Zukunft von großen Investitionsvolumina ausländischer Käufer geprägt sein. Vorstand Gerhard Hudej verdeutlicht: „Allein die Investoren, die wir derzeit beraten, haben Interesse an Wiener Zinshäusern im Wert von etwa 100 Millionen Euro bekundet."

Die oft gehörte Meinung, das Mietrechtsgesetz (MRG) schrecke ausländische Investoren ab, sei falsch, meint Hudej. „Unsere ausländischen Investoren sehen große Chancen für die Zukunft aufgrund der bisher künstlich niedrig gehaltenen Mieten. Die meisten gehen davon aus, dass das MRG in seiner heutigen Form ein Ablaufdatum hat." Außerdem halte die aktuelle Gesetzeslage auch österreichische Investoren nicht davon ab, Zinshäuser zu kaufen weil die positiven Argumente überwiegen, z.B. langfristiger Ertrag, Werterhalt und Sicherheit. Diese Argumente seien aber nicht davon abhängig, ob man Inländer oder Ausländer ist, meint Hudej. Richtig sei jedenfalls, dass die Zusammenarbeit zwischen Eigentümer und Hausverwalter als Asset Manager zukünftig immer wichtiger wird.

Die Gründe für das steigende Interesse ausländischer Investoren für Wiener Zinshäuser liegen laut Hudej auf der Hand: „Österreich gilt als politisch und wirtschaftlich stabiles Land mit großer Rechtssicherheit."

Hohe Lebensqualität...

Die Wohnbedingungen sind, so Hudej, erstklassig, die Kosten des täglichen Lebens aber relativ niedrig: „Wenn eine Stadt wie Wien weltweit an erster Stelle bei der Lebensqualität steht, aber am 58. Platz bei den Lebenshaltungskosten, dann können sich die Bewohner sehr glücklich schätzen."

Das zeige aber auch, so der Zinshausexperte, dass noch großer Spielraum nach oben besteht. Es sei also mit steigenden Preisen zu rechnen und diese Entwicklung sei für ausländische Investoren ausschlaggebend.

...und niedrige Preise

„Unsere ausländischen Investoren verfolgen eine langfristige Anlagestrategie", erklärt Hudej. „Sie denken in Zeiträumen von zumindest 20 bis 30 Jahren." Daher werde hier weniger auf die Anfangsrendite als vielmehr auf das langfristige Potenzial eines Hauses geachtet. Altmieter seien gern gesehen. Eine niedrige Durchschnittsmiete ist ein entscheidendes Ankaufskriterium, weil sie Steigerungspotenzial in der Zukunft verspricht. Jedes Objekt werde aber genau geprüft, was die Nachhaltigkeit hinsichtlich Substanz und Vermietbarkeit betrifft, erläutert Vorstand Gerhard Hudej. „Hier zählen beispielsweise Kriterien wie Lage, Erreichbarkeit und Größen der einzelnen Wohnungen."

Doch auch fertigentwickelte Objekte würden gesucht, sofern kein Sanierungsbedarf besteht, der Dachboden bereits ausgebaut ist und die kurzfristigen Potenziale schon ausgeschöpft sind. Je weniger unsanierte Leerflächen oder Sanierungsbedarf bestehen, desto besser. Denn, so Gerhard Hudej: „Ein Haus muss leben, um seinen Wert zu behalten. In diesem Zusammenhang sei es auch sehr bedauerlich, dass selbst in der Zinshaus-Boomstadt Wien Objekte leer stehen und verfallen anstatt wirtschaftlich sinnvoll verwertet und erhalten zu werden."