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Wien bei Mietpreisen im internationalen Vergleich günstig

Die Diskussion über die Wiener Mietpreise reißt nicht ab. Die Politik hat ein willkommenes Betätigungsfeld gefunden, und mehr oder weniger seriöse Berater versprechen „Miete runter“. Eine Studie des internationalen Beratungsunternehmens ECA bestätigt allerdings nicht, was aus den diversen Trompeten schmettert – dass Wien angeblich überteuerte Mieten hätte. Die Studie sieht unsere Bundeshauptstadt nämlich nur knapp über dem europäischen Durchschnitt: auf Rang 18 von 38.

Dass die Einführung von Mietobergrenzen im MRG-geschützten Bereich völlig am Markt vorbeigeht, zeigt auch ein Blick auf die frei verhandelbaren Mieten bei Neubauten: Hier sind Nettopreise von 11 bis 12 Euro pro Quadratmeter absolut üblich, also das Doppelte des derzeitigen MRG-Richtwertes von 5,39 Euro. Die große Nachfrage bestätigt die Akzeptanz dieses Preisniveaus: Die betreffenden Objekte sind im Durchschnitt kaum zwei Wochen auf dem Markt.

Diese Marktentwicklung zeigt auch, dass für Investoren derzeit Neubauzinshäuser interessantere Anlageobjekte sind, als die klassischen Liegenschaften aus der Gründerzeit. Die Renditen sind mit durchschnittlich 3,5 bis 4,5 % höher und die Investition ist oft nachhaltiger, basierend auf geringeren Erhaltungskosten und Wegfall der Mietpreisdiskussion.

Falls sich manche Menschen in Wien Wohnen nicht mehr leisten können, so liegt das womöglich weniger an der Höhe der Mieten als an der Höhe des frei verfügbaren Einkommens. Richtig ist, dass die Wiener Mietpreise in den letzten Jahren stärker gestiegen sind, als die Einkommen. Daraus den Schluss zu ziehen, die Mieten seien überteuert, betrachtet aber nur eine Seite der Medaille. Die andere ist: Die Netto-Einkommen sind zu gering. Eine andere Studie von ECA International bestätigt dies. Hier liegt Österreich beim Vergleich des Bruttogehalts eines mittleren Managers an 16. Stelle, beim Netto-Einkommen aber nur auf Rang 20.

13.07.2017