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Das gibt's News.

Hier finden Sie Neuigkeiten über unser Unternehmen bzw. den Zinshausmarkt in Österreich. Falls Sie Fragen haben oder genauere Infos brauchen, kontaktieren Sie uns! Mathias Miller-Aichholz ist für unsere Kommunikation zuständig und steht Ihnen immer gerne zur Verfügung.

Steigende Inflation spricht für Zinshäuser als Geldanlage

Das österreichische Zinshaus ist durch die indexangepassten Mieten das beste Mittel gegen die Geldentwertung. Denn die Mieten werden in regelmäßigen Abständen an die Inflationsrate angepasst. Der Wert des Vermögens bleibt daher immer erhalten. Dazu kommt noch die Wertsteigerung des Hauses durch das Bevölkerungswachstum, steigende Wohnraumnachfrage und die Entwicklung der Städte.

Zinshauseigentümer sind außerdem unabhängig von staatlicher Fremdbestimmung. Sie entscheiden vollkommen autonom, was mit ihrem Vermögen geschieht. Sparbuchbesitzer hingegen sind abhängig von der Geldpolitik der EZB und der Nationalbank. Sie verlieren bei der derzeitigen Geldpolitik laufend Vermögen.

Ziel des EZB-Rats sei laut deren Chef Mario Draghi eine Inflationsrate von 2 %. Für Sparer sind das keine guten Nachrichten. Allein im Jahr 2013 haben die insgesamt in Österreich vorhandenen Sparguthaben 2,94 Milliarden Euro an Wert verloren, wenn man von den Zinsen die Inflation und Kapitalertragssteuer abzieht. Für das laufende Jahr ist bei steigender Inflation mit noch höherer Entwertung zu rechnen.

Die Nachfrage nach österreichischen Immobilien im allgemeinen und Zinshäusern im speziellen wird als Folge der drastischen Geldlockerungspolitik der EZB zunehmen. Neben Wien stehen dabei vermehrt auch Graz, Salzburg und Linz im Fokus der Investoren. Außerdem steigt das Interesse an Objekten jüngeren Baudatums. Die Renditen sind hier mit durchschnittlich 3,5 bis 4,5 % höher und die Investition ist oft nachhaltiger. Grund dafür sind geringere Erhaltungskosten und die eingeschränkte Geltung des Mietrechtsgesetzes. Neubauzinshäuser sind nicht so schön und prächtig wie so manches Zinspalais aus der Gründerzeit – aber dafür bieten sie rein rechnerisch oft die besseren Argumente für ein Investment. Die höhere Nachfrage durch die steigende Inflation werde sich aber sowohl auf Gründerzeitobjekte als auch auf Neubauten beziehen.

13.07.2017